
Celemony stellt eine Erweiterung des Audio Units Plug-In-Standards den so genannten Audio Random Access (ARA) bereit. Die ARA-Erweiterung ermöglicht es einem Hostprogramm und kompatiblen Plug-Ins Informationen über die Song-Struktur (z. B. Regionen und ihre zugehörigen Audiodateien) und Analyseergebnisse (einschließlich Informationen zu Transienten und Tonhöhen) zu teilen. Logic Pro unterstützt nun ARA 2-kompatible Plug-Ins wie Melodyne.
Das Verwenden eines kompatiblen Plug-Ins im ARA-Modus bietet mehrere Vorteile, um deinen Arbeitsablauf zu beschleunigen. Erstens ist es nicht mehr erforderlich, vor der Arbeit im Plug-In Audiomaterial aufzunehmen. Zweitens gehen keine Änderungen an Regionen verloren, wenn du die Audioregion in eine andere Spure bewegst oder kopierst. Vorausgesetzt, der Plug-In wird im ARA-Modus im ersten Audioeffekt-Slot: eingefügt. Außerdem werden deine Änderungen am Audiomaterial beim Kopieren des Projekts beibehalten.
Wenn du ein Plug-In im ARA-Modus in eine Audiospur einfügst, wird „Flex“ deaktiviert. Darüber hinaus ist die Taste „Vergleichen“ im Plug-In-Fenster nicht verfügbar. Bevor du mit deiner Arbeit beginnst, starte die Wiedergabe, um Songinformationen und alle relevanten Audioanalyseergebnisse an das Plug-In zu übertragen. Du kannst direkt nach der Übertragung der Informationen mit der Bearbeitung des Plug-Ins beginnen. Wenn du Regionen auf der Spur bewegst, kopierst oder bearbeitest, werden die aktualisierten Informationen beim nächsten Starten der Wiedergabe übertragen.
Wähle im ersten Audio FX-Slot eines Audio-Channel-Strips „Audio Units“ > „Celemony“> „<Plug-In-Name> (ARA)“.
Der ARA-Modus ist nur im ersten Audio FX-Slot einer Audiospur verfügbar.
Starte nach dem Öffnen des Plug-In-Fensters die Wiedergabe.
Bearbeite das Audiomaterial im Plug-In-Fenster.
Du kannst ein ARA 2-kompatibles Plug-In als Teil der auswahlbasierten Verarbeitung verwenden. Weitere Informationen über ARA findest du in der Dokumentation des Herstellers.